Luftfracht
Lagergeld im Luftfrachtterminal: eine Uhr, die in Stunden läuft, nicht in Tagen
Die Freizeit an Luftfrachtterminals wird in Stunden gemessen, nicht in Tagen, und das Lagergeld beginnt je nach Terminal zu unterschiedlichen Zeitpunkten zu laufen. Wir prüfen, ab wann tatsächlich gerechnet wurde, ob dies dem eigenen Tarif des Terminals entspricht und ob in den Zeitraum fälschlich arbeitsfreie Tage einbezogen wurden, an denen die Ware ohnehin nicht abgeholt werden konnte.
Wie sich das vom Container-Standgeld unterscheidet
| Container | Luftfracht | |
|---|---|---|
| Wer stellt in Rechnung | Der Seefrachtführer | Der Terminalbetreiber, nicht die Fluggesellschaft |
| Forderung geht an | Den Frachtführer laut Vertrag | Den Terminalbetreiber oder über den Spediteur |
| Freizeit | Tage | Stunden oder ein Tag |
| Uhr beginnt bei | Löschung | Flugankunft, Ankunftsmeldung oder Zollfreigabe — abhängig vom Terminal |
Anders als beim Container-Standgeld wird diese Rechnung meist vom Terminalbetreiber gestellt, nicht von der Fluggesellschaft — die Forderung geht daher an eine andere Partei unter einem anderen Vertrag. Größte Streitquelle: Der Unterschied zwischen „ab Flugankunft“ und „ab Zollfreigabe“ kann bis zu zwei Tage betragen.
So funktioniert es
- Sie laden die Lagerrechnung und den Terminaltarif hoch (oder den Luftfrachtbrief mit Ankunfts-/Melde-/Zollfreigabedaten, sofern vorhanden).
- Wir prüfen, ab welchem Zeitpunkt das Terminal tatsächlich zu rechnen begann, und vergleichen dies mit seinem eigenen Tarif.
- Wir prüfen, ob arbeitsfreie Tage in den abgerechneten Zeitraum fielen und ob der Tarif deren Abzug vorsieht.
- Sie entscheiden, ob Sie das Thema beim Terminalbetreiber ansprechen — wir zeigen nur, wo die Zahlen abweichen.
Preise
Dieselben wie beim Container-D&D-Audit: 25% des tatsächlich zurückerhaltenen oder gutgeschriebenen Betrags, gedeckelt bei 5.000€ pro Fall, Mindestbetrag für eine Abrechnung — 100€. Erzielen wir nichts, zahlen Sie nichts.
Häufig gestellte Fragen
Wie unterscheidet sich dieses Audit vom Container-Standgeld-Audit?
Die Rechnung für Container-Standgeld stellt der Seefrachtführer laut Ihrem Beförderungsvertrag. Die Rechnung für Lagergeld am Luftfrachtterminal stellt meist der Terminalbetreiber — nicht die Fluggesellschaft und formal keine Partei Ihres Vertrags. Deshalb geht die Forderung an eine andere Partei unter einem anderen Vertrag.
Ab wann beginnt die Freizeit zu laufen?
Das hängt vom Terminal ab — ab Flugankunft, ab Ankunftsmeldung oder ab Zollfreigabe. Der Unterschied zwischen der ersten und der letzten Variante kann bis zu zwei Tage betragen, und genau daraus entstehen die meisten Streitfälle.
Werden arbeitsfreie Tage geprüft?
Ja. Kam die Ware kurz vor einem Wochenende an und ist der Ausgabeschalter des Terminals am Wochenende geschlossen, prüfen wir, ob der Tarif den Abzug dieser Tage vorsieht — das unterscheidet sich je Terminal.
Welche Preisgestaltung gilt?
Dieselbe wie beim Container-D&D-Audit — 25% des tatsächlich zurückerhaltenen oder gutgeschriebenen Betrags, gedeckelt bei 5.000€ pro Fall, Mindestbetrag für eine Abrechnung — 100€. Erzielen wir nichts, zahlen Sie nichts.